ERGOTHERAPIE AUSBILDUNG

Berufsfachschule für Ergotherapie

Die Ergotherapie Ausbildung umfasst ein breites Spektrum an therapeutischer Arbeit um z.B. die alltägliche Selbstversorgung, Berufsausübung, Haushaltsführung und Freizeit des Patienten zu ermöglichen.
Die Ausbildung erfolgt nach dem bayerischen Curriculum für Ergotherapie und basiert auf dem Konzept des handlungsorientierten Unterrichts.

Hier ein Überblick über die Ausbildungsfächer der Ergotherapie

Theorie

  • Berufs- und Staatskunde
  • Grundlagen der Ergotherapie, z.B. medizinische und sozialwissenschaftliche Grundlagen, Assessmentverfahren, Selbstwahrnehmung
  • Anatomie, Physiologie und Biologie
  • Krankheitslehre und Arbeitsmedizin
  • Technische Medien
  • Psychologie und Pädagogik
  • Medizinsoziologie und Gerontologie
  • Prävention und Rehabilitation
  • Neurophysiologische Verfahren
  • Arbeitstherapeutische Verfahren
  • Adaptierende Verfahren

In der Ergotherapie werden zudem eine Reihe von handwerklichen und kreativen Techniken vermittelt, wie Arbeiten mit den Materialien Holz, Ton, Peddigrohr, Seide, Papier oder Speckstein. Diese Unterrichtsfächer bilden eine interessante Abwechslung zur reinen Theorie.

Fachpraxis

  • Ergotherapeutische Verfahren
  • Handwerkliche und gestalterische Techniken
  • Spiele, Hilfsmittel und technische Medien

Ausbildungsbegleitendes Praktikum

Die umfassende praktische Ausbildung in der Ergotherapie erfolgt im Rahmen von mehrwöchigen Praktikumseinsätzen in den benachbarten Akut- und Fachkliniken, Rehabilitationszentren und Fachpraxen. Die Fachlehrkräfte der Medau-Schule sind für gemeinsame Behandlungen am Patienten mehrmals wöchentlich vor Ort und tragen die Verantwortung für die Ausbildung einschließlich der qualifizierten Beurteilung. Auf diese Weise ist eine intensive Verzahnung von Theorie und Praxis gewährleistet.

Die Eignungsprüfung an der Medau-Schule

Der Beginn der Ergotherapie Ausbildung hängt von einer bestandenen Aufnahmeprüfung ab. Die Prüfungen finden laufend statt und bestehen aus

  • einer schriftlichen Aufgabe
  • einem persönlichen Gespräch
  • Beurteilung im rhythmischen Bereich
  • Beurteilung von Bewegungsaufgaben (Gymnastikkleidung mitbringen)
  • Beurteilung von manueller Geschicklichkeit
  • Gesundheitsprüfung

Bei Ausbildungsbeginn vorzulegen 

  • Führungszeugnis
  • Nachweis über eine Haftpflichtversicherung
  • Nachweis über ein mindestens vier- bis sechswöchiges pflegerisches Praktikum, abgeleistet in einem Akutkrankenhaus

Schulgeld und Finanzierungstipps

Es gibt diverse Möglichkeiten zur Finanzierung der anfallenden Ausbildungskosten. Neben dem Bundesausbildungsfördergesetz (Bafög) vergibt die Bundesregierung auch Bildungskredite, die in Anspruch genommen werden können. Ebenfalls bieten private Kreditinstitute ähnliche Bildungskredite an.

Weitere Informationen

www.bva.bund.de

www.bafoeg.de

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